Die Crew auf fremden Planken. Zu Gast an Bord der "Shelter".

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Endlich weggekommen

09.10.2014 / Klintholm -  Malmö

So langsam klebten wir an Klintholm wie ein Kaugummi an der Schuhsohle.
Trotz der schönen Umgebung sind wir nun mal auf Segel- und nicht Wanderurlaub.

Mit einem letzten Blick auf die Wetterdaten stürmten wir heute Morgen gegen 8 Uhr nach einem kurzen Frühstückskaffee und ein paar Keksen aus dem Hafen. Unter Motor gings durch die Wellen, bis wir auf einem segelbaren Kurs waren.



Dann hatten wir raumen Wind (von schräg hinten), etwas mehr Ruhe und endlich Zeit für ein ausgiebiges Frühstück.















In rau-gemütlicher Umgebung wurde uns von Kenneth die eine oder andere (Scheibe) geschmiert. Hmmm, lecker!



Einer der großen Fähren vor den Kreidefelsen der Insel Møn
Da wir eine Weile unterwegs waren, durfte nach und nach jeder mal ans Steuer:




Unterwegs wechselten wir von dänischen ins schwedische Hoheitsgebiet. Weil wir das in den nächsten Tagen noch mehrmals machen werden, dürfen ausnahmsweise beide Flaggen an den Mast.


Kurz vor Passage der Øresundbrücke. Segelten wir im Sommer auf dem Weg nach Kopenhagen noch links neben der Brücke vorbei, ging es heute Richtung Malmö direkt hindurch.



Die Einfahrt in den Hafen war etwas "tricky". Es benötigte alle 4 Augenpaare, um die korrekte Einfahrt in den Hafen zu finden. Schön auch, wenn einem im Hafen der Tiefenmesser 1,40 m anzeigt, wenn das eigene Boot einen Tiefgang von 2,15 m hat ... war aber nichts, höchstens wohl irgendein Kraut. Wir sind ohne Auflaufen in die Box gekommen, auch wenn die Nase mal wieder etwas rausguckt - siehe im Foto, am Ende der linken Bootsreihe:



Nach einem leckeren warmen Essen aus der Bordküche und einer anschließenden heißen Dusche kehrt Gemütlichkeit unter Deck ein. Noch ein bisschen Lesen, ein bisschen Tippen, Logbuch schreiben und Mails beantworten. Morgen gehts es weiter. Die Shelter-Crew ist wieder auf Tour!





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