Die Crew auf fremden Planken. Zu Gast an Bord der "Shelter".

Freitag, 24. Oktober 2014

Heimathafen

23./24.10.2014 / Laboe - Heiligenhafen

Recht zahm ging es auch beim letzten Törn zu. Nach dem vielen Starkwind und den hohen Wellen tat das auch an zwei Tagen hintereinander ganz gut.

Raus aus dem Hafen und (mangels Wind)  unter Motor rein in die Kieler Förde. Ein bisschen Kiel gucken,  die Schleuse vom Nord-Ostsee-Kanal begutachten und zwei lustige britische Crews bei "fast-kein-Wind" -Manövern beobachten. Hie und da mussten wir mal wieder einem dicken Pott ausweichen.

Bald setzten auch wir das Großsegel und die Genua (größeres Vorsegel),  um zurück auf die Ostsee zu kommen. Schnell wechselten wir das Vorsegel auf den Genakker,  damit wir uns überhaupt von der Stelle bewegten.
Obwohl wir verhältnismäßig langsam waren und es ordentlich kalt war,  genossen alle die letzte Fahrt. Die Reise wurden nochmal besprochen und der schönste Hafen auf der Strecke ausgelost. Jeder hatte da so seinen Favoriten - meiner ist Helsingør.

Ja,  es war schön. Wir haben viel erlebt,  viel erfahren,  es sehr genossen und wollen keine Seemeile missen.
Wir waren 19 Tage unterwegs,  davon 15 Tage auf dem Wasser. Dabei legten wir insgesamt 689 Seemeilen zurück (davon 566 unter Segeln)  und in 13 verschiedenen Häfen an.

Wir vier können uns immer noch in die Augen sehen und reden auch noch (nach 3 Wochen auf engstem Raum) miteinander :-)

Ich bin ein wenig "segelmüde",  aber das ist nach dieser langen Saison 2014 auch völlig in Ordnung.
Nächste Woche geht auch unsere Mariner ins Winterlager. Wir werden die Winterzeit genießen und wissen jetzt schon,  dass spätestens im Februar 2015 die neue Segelunruhe aufkommt.
Wir sind segelsüchtig -  und das ist gut so :-)



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