In trüber Atmosphäre verließen wir heute Morgen "Bua Hamn" mit Ziel Göteborg.
Es war diesig und kalt. Draussen auf der Ostsee stand der Nebel direkt über der Wasseroberfläche. Die ersten kleinen Schären auf dem Weg wirkten wie in Watte gepackt.
Da in diesem grau-in-grau immer wieder Fischernetze und Reusen auftauchten, waren Navigation und stetiger Ausguck eine gute Übung, um alle richtig wach zu bekommen.
In den Schären kommen dann noch unübersichtliche Wasserwege dazu.
Der Wind war genau richtig, um bis nach Göteborg zu segeln. Genau in den Schären lies der Wind soweit nach, das wir zum Genießen langsam durch die Wasserwege glitten.
Je weiter wir in den Göteborger Schärengarten kamen, desto schöner wurde die Gegend und das Wetter. Jede Schäre hatte ihre eigene Charakteristik: mal mit, mal ohne Baum, mal mit, mal ohne Haus, mal mit Baum und Haus usw.
Besonders wichtig waren heute die Leuchtfeuer und Fahrwegstonnen, damit wir nicht vom Weg durch die Schären abkamen. Immer eine handbreit Wasser unterm Kiel war ganz gut!
| Ein Leuchtfeuer. Gesichtet. Yeah! |
| Eine Tonne. Gesichtet. Yeah! Wiedermal Bälle von Fischernetzen - oh neee! |
| Ein weiteres, wichtiges Leuchtfeuer auf dem Weg zum Hafen. |
Das kleine Boot sind wir, das Gelbe die Schären,
das Blaue sind Untiefen unter 2m, der weiße Rest ...
.... gutes Wasser :-)
| Na, wer sieht vor lauter schöner Schäre die kleinen gemeinen Bälle der Fischernetze im Wasser? |
Gleich fahren wir in den Yachthafen. Schnell die Fender vorbereiten.
Im Hintergrund sieht man den großen Hafen von Göteborg. Große Fähren und Transportschiffe gaben sich dort die Klinke in die Hand.
Da ist man froh, wenn man sich nicht mit ihnen auf dem Hauptfahrwasser befindet.
Der Schiffsverkehr nahm mehr und mehr zu.
Diese Raser aus der Gilde der Fährenkapitäne kennen wir nur zu gut vom heimischen Wannsee. Also lassen wir sie erstmal durch.
So relaxt fährt man nur nach einem wunderschönen Segeltag in den Hafen.
Nachdem ich beim ersten Anlegemanöver fasst (!) ein Vollbad genommen hätte, lagen wir letzten Endes gut vertäut in der Box gegenüber.
Anleger gut, Crew glücklich:
Angekommen in Göteborg, im Yachthafen des königlichen Segelvereins (KSS). Ja, da drunter macht man es nicht, nach solch einem Segeltraum wie heute :-)
Schnell noch zu dritt die knapp 2 km in die Stadt gelaufen. Zum Auftanken der Diesel-Kanister und um ein wenig Essen nachzukaufen, Während dessen kochte Ira uns ein leckeres Abendbrot.
Gute Nacht, wir gehen glücklich schlafen.
Morgen geht unser Schärentraum hoffentlich noch ein wenig weiter.
Marstrand ist ein weiteres Ziel, bevor wir ans umkehren denken müssen.
Ihr seht richtig happy aus, schön zu sehen :)
AntwortenLöschenDie Bilder sind mal wieder der Hammer.. menno.. ich komm gleich nach!
Jaaa, komm morgen nach Mastrand, dann suchen wir ns ´ne freie Schäre (mit fertigem Haus und so) und hauen wir beide ab. Und jaaaaa, du bekommst einen Hund :-)))
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